David Dorsey - The Literary Structure of the Old Testament: Ein Buch für Freaks wie mich! Ja, es ist genau das, wonach es aussieht, ein Buch über literarische Strukturen
- hier geben sich Chiasmus und Parallelismus ein fröhliches Stelldichein und alles auf Englisch! Warum stelle ich das Buch hier vor? Weil Strukturen wichtig sind, um den Schwerpunkt eines Textes und damit das eigentliche Thema zu entdecken. Und ohne das Text-Thema kann man zwar auch predigen, aber eben am eigentlichen Thema vorbei
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Ein Buch über „Genuss“ und dann noch eines, das richtig genial ist! Gary Thomas geht in seinem Buch Alles. Für Dich. auf die Frage ein, wie heilige Freude unser Leben bereichern kann, wie sie uns vor Hemmungslosigkeit und kleinlicher Religiosität bewahrt und wie sie uns in die Anbetung unseres Herrn Jesus führt. Weit davon entfernt, das Vergnügen zu verherrlichen, macht das Buch deutlich, wie eine falsche Einstellung zur Freude, unsere Seele austrocknet und Verbotenes verlockend erscheinen lässt. Ich habe das Buch mit großem Genuss und Gewinn gelesen. Ja, es macht Lust auf ein wenig Pause, aber noch mehr Lust auf Anbetung - und beides ist in Gottes Sinn.
Es scheint fast so, als würde mich dieser Autor nicht loslassen. Noch ein Buch von Don Miller, das mir überdurchschnittlich gut gefällt und das ich gern empfehlen möchte. In Father Fiction - Chapters for a fatherless generation geht es um Probleme, denen Männer gegenüber stehen, die ohne Vater aufgewachsen sind. Das Buch ist in einfachem Englisch geschrieben. Und es spricht eine sehr direkte Sprache, so wie Männer es mögen, die einem guten Freund zuhören. Dabei werden in den kurzen Kapiteln auf zum Teil sehr amüsante Weise alle relevanten Probleme angesprochen. Dazu gehören natürlich: Autoritätsproblem. Was ist eine Mann? Wie man Entscheidungen fällt, Freundschaften aufbaut - auch zum anderen Geschlecht und natürlich Sex, Arbeit und Selbstmitleid. Wer sich nach einem guten Buch zum Thema „Mannsein“ sehnt und „Der ungezähmte Mann“ von John Eldrege schon kennt (oder wie ich noch nicht lesen will), für den ist Father Fiction eine wahre Goldgrube.
Hinter dem etwas merkwürdigen Titel „Eine Million Meilen in 1000 Jahren“, versteckt sich ein Buch, das ich all denen empfehlen möchte, die ein langweiliges Leben führen und sich nach Veränderung sehnen. Nach „Blue like Jazz“ ist es das zweite Buch, das ich von Don Miller gelesen habe, und es hat mich fasziniert und herausgefordert. Es lässt sich zügig lesen und überzeugt weniger durch einen erhobenen Zeigefinger als viel mehr durch nachdenklich machende und herausfordernde, kleine Geschichten. Wunderbar geeignet für einen Ruhetag mit einer Tasse Milchkaffee am Havelstrand.